Spielerisch Sprachen lernen

 

Quelle: Deutsches Goetheinstitut

 

Oft erscheinen uns Spielen und Lernen als ein Gegensatz. Das eine gehört in die Freizeit oder in die Kindheit, das andere zum Ernst des Lebens. Beim Spielen wird sehr wohl gelernt. Zudem kann spielerisches Lernen besonders abwechslungsreich und freudvoll sein.

 

 

Was wissen wir über den Zusammenhang zwischen Spielen und Lernen?

 

 

Aus neurowissenschaftlicher Sicht bedeutet Lernen, dass es im Gehirn zu Wachstums- und Organisationsprozessen kommt. Die Architektur des Gehirns passt sich an, wenn etwas wiederholt genutzt, ausprobiert oder geübt wird. Spielen kann in dieser Hinsicht sehr nützlich sein: Schließlich wird im Spiel intensiv erprobt, wie der Umgang mit Dingen, Herausforderungen, Mitspielern und Mitspielerinnen gelingen kann.

 

Wie das Gehirn lernt


Solange dies Spaß macht, werden wiederholt selbst solche Fertigkeiten oder Inhalte trainiert, die ohne den Anreiz des Spiels möglicherweise gelangweilt hätten.

Die Wiederholung und Intensität des Spieleindruckes sorgen dafür, dass die Synapsen als Kommunikationsstellen zwischen den Nervenzellen leistungsfähiger werden: Das Gehirn lernt. In der Folge fällt es leichter, die trainierten Abläufe oder Kompetenzen abzurufen.

 

 

SPASS, BEWEGUNG – RISIKO!

 


Lernen ist dann besonders nachhaltig, wenn es von positiven Emotionen begleitet wird.

 

Denn Spielen ist eine Aktivität, die über die Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin im Gehirn das köpereigene Belohnungssystem ankurbelt, auch wenn äußere Belohnungen fehlen. Im Spiel Geübtes hat somit allerbeste Chancen, im Gehirn gut vernetzt und dauerhaft gespeichert zu werden.

Bewegung beim Lernen kann sich günstig auf den Lernertrag auswirken, die Frustrationstoleranz und das Durchhaltevermögen erhöhen sowie zum Abbau von Stress- oder Belastungserleben beitragen (vgl. Sambanis 2013: 89ff.). 

 

 

„ENTSPANNTE FELDER“

 

 

Damit Spielfreude aufkommen, der Lernende in der Spieltätigkeit aufgehen und sich der erhoffte Lerneffekte einstellen kann, bedarf es eines „entspannten Feldes“ (Sachser 2009: 26ff.). Entspannte Felder entstehen, wenn sich Lernende sicher fühlen: etwa im Schutz der Gruppe oder bei Rollenspielen, in denen sie nicht als sie selbst agieren müssen. Zugleich muss das Feld einen gewissen Anreiz bieten und darf weder Desinteresse noch Langeweile hervorrufen.

 

Englischfkids sagt dazu:

 

Dieses vertrauensvolle und entspannte Spiel-Lern-Atmosphäre bei den Kindern zu schaffen ist der besondere Anspruch des Englischkursleiters. Und mit themenzentrierten Englischkursen besteht ein hoher Anreiz und Interesse an dem Gelernten.


 

Gehirngerechtes Lernen ermöglicht  die größten Erfolge für die Gedächtnisleistung (Abrufen der Lerninhalte) des Schülers!